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20.11.2018 : 21:48 : +0100

Projekt "Die goldene Gans"

Die Klassen KIP12 und HEP13 (Kinderpfleger und Heilerziehungspfleger) planen im Rahmen der Weihnachtsfeier des ambulanten Kinderhospizes die Auffürung des Märchens "Die goldene Gans". Auf Wunsch der Mitarbeiter des Hospizes wurde ein Stück mit fröhlichem Grundcharakter ausgewählt mit der Möglichkeit der Einbeziehung des Publikums. Dies sind Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen, geistig behinderte sowie trauernde Kinder im Alter von 3 bis 17 Jahren und ihren Familien.

Die Klasse KIP12 entwickelt Szenen, Rollen und Theaterspiel. Bühnendekoration und Requisiten entwirft und gestaltet die Klasse HEP13. Bei den Arbeiten werden die Schüler von ihren Fachlehrern begleitet und tatkräftig unterstützt.

Das Märchen soll am 14.12.2013 auf dem Bundeswehrgelände aufgeführt werden.

1. Projekttag am 30.09.2013

  • Gliederung des Märchens in 3 Szenen
  • Ausarbeitung des Drehbuches für die einzelnen Szenen
  • Festlegung der benötigten Requisiten und Bühnenbilder

Projektwoche, Tag 1 (Montag, 25.11.2013)

Die Klasse Kip12 versammelte sich Morgens in ihrem Klassenraum E30. Gemeinsam mit Frau Oehler ging es zu der Klasse Hep13 um die Kulissen anzuschauen. Alle waren erstaunt wie weit sie schon gekommen sind und wie gut die Bühnenbilder geworden sind.

Später ging es für die Kinderpfleger los mit den Proben, zum ersten Mal mit allen Kostümen.
Gegenseitige Reflexionen des Spiels wurden gegeben um besser darauf zu achten, Mimik und Gestik richtig zu verwenden.

Mit Frau Fischer übte die Klasse noch weiter ihr Lied für die "goldene Gans" ein.

So endete der erste Projekttag.

 
 
 

Projektwoche, Tag 2 (Dienstag, 26.11.2013)

Der zweite Projekttag begann in einer Runde mit Tee und Kaffee, bei der der erste Projekttag gemütlich reflektiert wurde.
Anschließend filmten die Kinderpfleger ihr Stück und konnten so zum ersten Mal ihr eigenes Spiel beobachten. Sequenz für Sequenz wurde besprochen, so dass die Schüler/innen ihre Körpersprache und Intonation verbessern konnten.
Danach ging es zu den Friseurauszubildenden des 3. Lehrjahres, die sich bereit erklärt hatten, Tipps für die Frisurengestaltung - passend zur jeweiligen Rolle - zu geben. Hier einige Resultate:

Projektwoche, Tag 3 (Mittwoch, 27.11.2013)

Wie üblich wurde am Morgen die Auswertung des letzten Tages gemacht.
Weitergehend wurde geprobt in den Kostümen.

In den Doppelstunden mit Frau Sennhenn wurden Lockerungsübungen und Vertrauensübungen für die Inszinierung durchgeführt, z.b. Bodenlinienlauf, Gestik und Mimik und Körperhaltung. Dies diente einer reichen Abwechslung, alle lernten dazu, wie sie beispielsweise Szenen ausspielen können.
Einzelne Figuren aus dem Stück wurden in den Vordergrund gerückt und eine genaue Beobachtung gemacht mit Lob und Kritik, um die Spielerei zu verbessern.

Unterstützt wurden die Kinderpfleger von der Heilerziehungspflegeklasse13 in gestalterischen Fragen und dem Bühnenaufbau.

Projektwoche, Tag 4 (Donnerstag, 28.11.2013)

Am Anfang des Tages fanden wie üblich, die Proben in der Schule, im Klassenraum E30 der Kinderpfleger statt.
Später ging es zur Bundeswehr mit der Hep, den betreuenden Lehrern und den Kulissen im Gepäck um den Aufbau zu gestalten und einmal auf der großen Bühne zu stehen und das Feeling zu bekommen wie es ist, im Rampenlicht zu sein.
Vorallem lautes und deutliches Sprechen ist hier sehr erforderlich gewesen.

 
 
 
 

Projektwoche, Tag 5 (Freitag, 29.11.2013)

Am letzten Projekttag trafen sich die Kinderpfleger mit Frau Sennhenn und einigen Heilerziehungspflegern um 8 Uhr in der Bundeswehr. Der Tag begann mit einem Stuhlkreis in dem besprochen wurde worauf es beim Theater spielen eigentlich ankommt, zum Beispiel zu zeigen wer man ist, einen persönlichen Bezug aufzubauen und stets zuzuhören um auf Improvisationen eingehen zu können.
Nach diesem Gespräch mit Motivationsanregungen begann der Kulissenaufbau. Danach machten sich die Schüler in einem Kreis warm, indem Impulse weiter gegeben wurden und man aufeinander hören musste.
Das Stück wurde mehrmals geprobt sodass Schwachstellen erkannt werden konnten.

Am Ende des letzten Projekttages gab es ein Abschlussgespräch.

Ein besonders großes Dankeschön gilt Frau Sennhenn für ihre Geduld und Mühe.

Aufführung am 14.12.2013

 
 
 

Trailer