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19.9.2020 : 14:31 : +0200

Metalltechnik

Werkzeugmechaniker

Die Tätigkeit im Überblick

Werkzeugmechaniker/innen stellen Druck-, Spritzguss-, Stanz- und Umformwerkzeuge, Press- und Prägeformen her und fertigen Metall- oder Kunststoffteile sowie chirurgische Instrumente an.

Sie arbeiten vor allem in Werkzeugbaubetrieben, im Werkzeugmaschinenbau oder in Unternehmen, die medizintechnische Geräte wie Scheren, Pinzetten oder Prothesen herstellen.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Grundsätzlich wird keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Werkzeugmechaniker/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.

Ausbildungsinhalte

In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:

  •        Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  •        Herstellen von einfachen Baugruppen
  •        Warten technischer Systeme
  •        Fertigen mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen
  •        Inbetriebnehmen und Instandhalten von technischen Systemen des Werkzeugbaus
  •        Formgeben von Bauelementen durch spanende Fertigung
  •        Herstellen technischer Teilsysteme des Werkzeugbaus
  •        Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  •        Planen und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme
  •        Herstellen von formgebenden Werkzeugoberflächen
  •        Fertigen von Bauelementen in der rechnergestützten Fertigung
  •        Herstellen der technischen Systeme des Werkzeugbaus
  •        Planen und Fertigen technischer Systeme des Werkzeugbaus
  •        Ändern und Anpassen technischer Systeme des Werkzeugbaus

Lernorte

Werkzeugmechaniker/innen werden im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule ausgebildet.

Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in Industriebetrieben des Werkzeug-, Maschinen- und Gerätebaus, aber auch in Kunststoff erzeugenden und verarbeitenden Firmen oder bei Unternehmen, die medizinische Instrumente herstellen. Meist sind sie in Fertigungshallen, Werkstätten und Werkhallen tätig.

Der Berufsschulunterricht findet zum Teil in Blockform in Fachklassen statt.


Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre

Ausbildungsabschluss, Nachweise und Prüfungen

Prüfungsinhalte

Teil 1 der Abschlussprüfung

Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres wird der Teil 1 der Abschlussprüfung durchgeführt, der aus einer Arbeitsaufgabe mit Gesprächsphasen und schriftlichen Aufgabenstellungen besteht. Er geht mit 40 Prozent in das Gesamtergebnis ein.

Teil 2 der Abschlussprüfung

Teil 2 der Abschlussprüfung findet am Ende der Ausbildungszeit statt. Er geht mit 60 Prozent in das Gesamtergebnis ein.

Geprüft wird in den Bereichen Arbeitsauftrag, Auftrags- und Funktionsanalyse, Fertigungstechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

 

zusätzliche Informationen

Weitere Informationen über den Ausbildungsberuf und in der Region vorhandene Ausbildungsbetriebe erhält man über die Arbeitsagentur.

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