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22.2.2020 : 1:52 : +0100

Fachrichtung Ergotherapie

Fachrichtungsleiterin:   Frau Eva Erlebach

Aufgaben:

Ergotherapie dient der Wiederherstellung, Entwicklung, Verbesserung, Erhaltung oder Kompensation der krankheitsbedingt gestörten motorischen, sensorischen, psychischen und kognitiven Funktionen und Fähigkeiten von Patienten aller Altersgruppen.


Ihre Maßnahmen bedienen sich komplexer aktivierender und handlungsorientierter Methoden und Verfahren, unter Einsatz von adaptiertem Übungsmaterial, funktionellen, spielerischen, handwerklichen und gestalterischen Techniken sowie lebenspraktischen Übungen.


Zur Anwendung kommen unter anderem motorisch-funktionelle, neurophysiologische und arbeitstherapeutische Behandlungsverfahren sowie adaptive Verfahren; im Vordergrund steht dabei der rehabilitative Charakter ergotherapeutischer Maßnahmen zur Förderung autonomer, sinngeprägter Lebensführung von Patienten unter Reintegration in das Lebens- und Arbeitsumfeld. Defizite in der Lebensbewältigung und in verschiedenen Phasen menschlicher Entwicklung oder gesellschaftlicher Eingliederung sollen mit Stärkung der Handlungsfähigkeit ausgeglichen werden.


Handlungsfähigkeit und Betätigung sind zentrale Zielgrößen der Ergotherapie.
Betätigung bringt Bedeutung und Sinn in das Leben eines Menschen und trägt zu Gesundheit und Wohlbefinden bei.

Ausbildungsinhalte:

  • Berufs-, Rechts- und Staatskunde
  • Fachsprache/wissenschaftliches Arbeiten
  • Fachenglisch
  • Gesundheitslehre/Hygiene
  • Biologie, Anatomie, Physiologie
  • Allgemeine Krankheitslehre
  • Spezielle Krankheitslehre
  • Arzneimittellehre
  • Grundlagen der Arbeitsmedizin
  • Erste Hilfe
  • Psychologie und Pädagogik
  • Behindertenpädagogik
  • Medizinsoziologie/Gerontologie
  • Handwerkliche und gestalterische Techniken
  • Spiele, Hilfsmittel, Schienen und technische Medien
  • Grundlagen der Ergotherapie
  • Motorisch-funktionelle Behandlungsverfahren
  • Neurophysiologische Behandlungsverfahren
  • Neuropsychologische Behandlungsverfahren
  • Psychosoziale Behandlungsverfahren
  • Arbeitstherapeutische Verfahren
  • Adaptierende Verfahren
  • Prävention und Rehabilitation

Ausbildungsvergütung:

  • nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz

Zugangsvoraussetzungen:

  • Realschulabschluss oder
  • ein gleichwertiger Abschluss oder
  • eine nach dem Hauptschulabschluss abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens 2-jähriger Dauer

Dauer der Ausbildung:

  • 3 Jahre Vollzeit

Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • aktuelle Zeugniskopie
  • Erstuntersuchung nach §32 Jugendarbeitsschutzgesetz
  • 2 Lichtbilder
  • Briefmarken im Wert von 1,45 €

Bewerbungszeitraum:

  • bis einschließlich 31. März im gewünschten Ausbildungsjahr